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Der Moderne Bund ist die wichtigste Künstlervereinigung der Schweiz, die 1911 in
Weggis von Hans Arp, Walter Helbig und Oscar Lüthy gegründet wurde. In
zwei skandalträchtigen Ausstellungen, 1911 in Luzern und 1912 in Zürich,
machten sie die Schweiz erstmals mit der internationalen Avantgarde
bekannt: dem Kubismus Picassos und den modernen Franzosen
Henri Matisse und Robert Delaunay sowie dem Blauen Reiter:
Wassily Kandinsky, Franz
Marc und Gabriele Münter,
dann Paul Klee, Hermann Huber, Albert Pfister u.a. Das Buch deckt die
engen Zusammenhänge der Mitglieder zu den neuesten Entwicklungen in der
Kunst vor dem ersten Weltkrieg auf, zeichnet den raschen und intensiven
Austausch bis hin zur Armory Show nach und dokumentiert erstmals mit
aufschlussreichen Abbildungen diesen wichtigen Austausch mit der
internationalen Avantgarde. Der wissenschaftliche Apparat lässt die
zahlreichen Reaktionen und das Entstehen der Ausstellungen mit wichtigen
Dokumenten nachvollziehen. Ein faszinierendes Buch, das diese
Bewegung
erstmals auch visuell neu entstehen und bewerten lässt und ein
umfangreiches Quellenmaterial bereit hält. Die erste umfassende Monographie über diese intensive und künstlerisch spannende Zeit zu
Beginn des 20. Jahrhunderts (1911 - 1914), kurz vor dem Ausbruch des Ersten
Weltkrieges und dem Beginn der Dada-Verlautbarungen in Zürich.
Der Moderne Bund
Beginn der Moderne in der Schweiz
Doris Fässler (Hrsg.)
Mit Beiträgen von: Christian Bührle, Doris Fässler, Paul Müller,
Osamu Okuda, Viola Radlach, Silvia Volkart, Walburga Krupp
352 Seiten
147 Farb-, 186 Schwarz-Weiss-Abbildungen
23 x 30 cm
Hardcover mit Schutzumschlag
Luzern: Diopter
CHF 78.- + Versandkosten
EUR 69.- + Versandkosten
ISBN 978-3-905425-16-5
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